{"id":91,"date":"2015-02-14T19:17:18","date_gmt":"2015-02-14T19:17:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/?page_id=91"},"modified":"2025-08-07T17:57:46","modified_gmt":"2025-08-07T15:57:46","slug":"historie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/?page_id=91","title":{"rendered":"Historie"},"content":{"rendered":"<h3>Historie<\/h3>\n<h3>1878 bis 2003<\/h3>\n<p>Eine der schwersten Feuersbr\u00fcnste, die Ibbenb\u00fcren je erlebt hat, war der Brand am 24. September 1846. In der B\u00e4ckerei Freise war mittags ein Feuer ausgebrochen, das schnell um sich griff. Damals brannten am Kirchplatz der evangelischen Kirche viele Wohnh\u00e4user und zwei Schulgeb\u00e4ude ab. Auch die Kirche wurde stark besch\u00e4digt; der Turm mit den Glocken st\u00fcrzte ein. Das Feuer breitete sich auf die obere Stadt bis zur katholischen Kirche aus. Selbst an der Gro\u00dfen Stra\u00dfe und der Nordstra\u00dfe brannten noch H\u00e4user. Es dauerte mehrere Tage, bis die letzten Feuer gel\u00f6scht waren.<\/p>\n<p>Zu dieser Zeit bestand in Ibbenb\u00fcren bereits eine Feuerl\u00f6sch-Ordnung und nach \u00a716 dieser Verordnung 2 L\u00f6schkompagnien. Die Gemeinde verf\u00fcgte auch schon seit etwa 1820 \u00fcber 2 Brandspritzen und verschiedene L\u00f6schger\u00e4te, die zun\u00e4chst im Turm der evangelischen Kirche und sp\u00e4ter im Feuerwehrhaus an der Roggenkampstra\u00dfe untergebracht waren. Trotzdem war die Brandbek\u00e4mpfung immer noch sehr d\u00fcrftig.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcndung Freiwilliger Feuerwehren vollzog sich in Deutschland seit Mitte des 19. Jahrhunderts. In Ibbenb\u00fcren wurde die Freiwillige Feuerwehr Stadt am 30. Juni 1878 gegr\u00fcndet. Sie bestand aus vier Abteilungen zu je 24 Mann. Es gab die Spritzenmannschaft, die Ordnungsmannschaft, die Rettungsmannschaft und die Wasserfahrer. Der erste Chef der Feuerwehr war der Amtmann Reinhard.<\/p>\n<p>Der Feuerwehr stand um 1878 folgendes Inventar zur Verf\u00fcgung:<\/p>\n<p>eine gro\u00dfe Spritze Nr. 1 mit Kupferrohr und 5 Rollen Schl\u00e4uche<br \/>\neine gro\u00dfe Spritze Nr. 2 mit Kupferrohr und 3 Rollen Schl\u00e4uche<br \/>\neine Spritze Nr. 3 mit Kupferrohr und 3 Rollen Schl\u00e4uche<br \/>\neine Spritze Nr. 4, zweir\u00e4drig mit Kupferrohr und 3 Rollen Schl\u00e4uche<br \/>\n2 gro\u00dfe Leitern, 3 Wasserf\u00e4sser, 300 m Hanfschl\u00e4uche<br \/>\n2 Laternen, 24 lackierte Eimer, 22 Hanfeimer, 2 Feuerhaken<br \/>\nverschiedene Schraubenschl\u00fcssel, Hacken usw.<\/p>\n<p>Das Ger\u00e4tehaus der Freiwilligen Feuerwehr Ibbenb\u00fcren befand sich weiterhin an der Roggenkampstra\u00dfe. Am 7.12.1878 wurde die Freiwillige Feuerwehr Ibbenb\u00fcren zu ihrem ersten Einsatz gerufen. Es brannte die Kornscheune des Friedrich Wolf nieder. Dank des Einsatzes der Feuerwehr wurde das Wohnhaus gerettet. Zu jener Zeit erfolgte die Alarmierung der Feuerwehr durch blasen der Alarmh\u00f6rner und l\u00e4uten der sogenannten Brandglocken in den Kirchen. Im Jahr 1887 wurde, erg\u00e4nzend zur Freiwilligen Feuerwehr, eine Pflichtfeuerwehr geschaffen. Jeder m\u00e4nnliche Einwohner Ibbenb\u00fcrens im Alter von 18 bis 60 Jahren wurde verpflichtet, bei Feueralarm zu erscheinen. Ausgenommen von der Pflichtfeuerwehr waren Geistliche, \u00c4rzte, Lehrer, Apotheker, Behinderte und Ehrenmitglieder der Freiwilligen Feuerwehr. Unentschuldigtes Fehlen wurde mit einer Geldstrafe von 30 Mark geahndet. 1902, die Feuerwehr wurde inzwischen von Rendant Vahle gef\u00fchrt, wurde eine freiwillige Sanit\u00e4tskolonne der Feuerwehr gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Der Gr\u00fcndungstag der Freiwilligen Feuerwehr Laggenbeck war der 25.2.1907. Ein Jahr sp\u00e4ter, am 28.2.1908 wurde die Freiwillige Feuerwehr D\u00f6renthe gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Um 1929, etwa 50 Jahre nach ihrer Gr\u00fcndung, bestand die Freiwillige Feuerwehr Ibbenb\u00fcren aus 4 L\u00f6schz\u00fcgen mit 129 Mitgliedern. In der 1886 gegr\u00fcndeten Feuerwehrkapelle spielten 20 Mann. Am 15. Dezember 1933 wurde durch das Preu\u00dfische Gesetz \u00fcber das Feuerl\u00f6schwesen die Feuerwehr der Ortpolizeibeh\u00f6rde unterstellt. Die bisher selbstst\u00e4ndigen Freiwilligen Feuerwehren Laggenbeck und D\u00f6renthe wurden zu weiteren L\u00f6schz\u00fcgen der Feuerwehr Ibbenb\u00fcren. Im weiteren Verlauf erhielt die Freiwillige Feuerwehr Ibbenb\u00fcren 1936 den Status einer Hilfspolizeitruppe. Die bisher roten Feuerwehrfahrzeuge wurden tannengr\u00fcn umlackiert.<\/p>\n<p>1935 verlie\u00df die Freiwillige Feuerwehr das alte Ger\u00e4tehaus an der Roggenkampstra\u00dfe und zog in die neue Feuerwache am Neumarkt um. Nach Ausbruch des 2. Weltkrieges wurden Angeh\u00f6rige der Freiwilligen Feuerwehr zur Wehrmacht eingezogen. Die verbliebenen Kameraden, unterst\u00fctzt von den 22 Angeh\u00f6rigen einer weiblichen L\u00f6schgruppe, mussten viele kriegsbedingte Eins\u00e4tze bew\u00e4ltigen. So z. B. am 27.6.1940. An diesem Tag fielen an der Wilhelmstra\u00dfe beim ersten gr\u00f6\u00dferen Luftangriff Spreng- und Brandbomben. Sieben Tote waren zu beklagen.<\/p>\n<p>Am 1. Januar 1945 musste die Feuerwehr bei Temperaturen von minus 15 Grad in P\u00fcsselb\u00fcren einen Gro\u00dfbrand bek\u00e4mpfen. Tiefflieger hatten einen im Bahnhof Esch haltenden G\u00fcterzug unter Feuer genommen, der Vergeltungswaffen (V-Waffen) geladen hatte. Die Explosion des Zuges setzte ein S\u00e4gewerk, mehrere Wohnh\u00e4user und mit Papierstreifen beladene G\u00fcterwaggons in Brand. Im Mai 1945 ereilte der Freiwilligen Feuerwehr Ibbenb\u00fcren, die w\u00e4hrend des Krieges sogar in Osnabr\u00fcck, M\u00fcnster und Dortmund zum Einsatz kam, mit dem Einmarsch der alliierten Truppen ihr vorl\u00e4ufiges Ende. das Ger\u00e4tehaus war getroffen, die Fahrzeuge hatten schwer gelitten und standen verstreut umher. Viele Ger\u00e4tschaften waren zerst\u00f6rt. Bereits 1946 begann auf Verlangen der alliierten Besatzungsmacht der Wiederaufbau der Freiwilligen Feuerwehr Ibbenb\u00fcren. Dieser Neuanfang erfolgte unter der Leitung von Schornsteinfegermeister Julius Windhaus.<\/p>\n\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-91 gallery-columns-4 gallery-size-medium gallery1'><script type=\"text\/javascript\">\r\n\/\/ <![CDATA[\r\n\tjQuery(document).ready(function () {\r\n\t\tjQuery(\".gallery1 a\").attr(\"rel\",\"gallery1\");\t\r\n\t\tjQuery('a[rel=\"gallery1\"]').colorbox({maxWidth:\"95%\", maxHeight:\"95%\",title: function(){ return jQuery(this).children().attr(\"alt\"); }, });\r\n\t});\r\n\/\/ ]]>\r\n<\/script>\n<dl class=\"gallery-item\">\n<dt class=\"gallery-icon\">\r\n<a href=\"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Neumarkt_75_Jahre.jpg\" title=\"\" rel=\"gallery1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Neumarkt_75_Jahre-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" alt=\"Neumarkt 75 Jahre FFI\" \/><\/a>\r\n<\/dt><\/dl><dl class=\"gallery-item\">\n<dt class=\"gallery-icon\">\r\n<a href=\"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/K2799.jpg\" title=\"\" rel=\"gallery1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/K2799-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" alt=\"\" \/><\/a>\r\n<\/dt><\/dl>\r\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\r\n\t\t<\/div>\n\n<p>Im Mai 1953 feierte die Freiwillige Feuerwehr ihr 75-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um. Zu diesem Zeitpunkt bestand der Fahrzeugpark der Feuerwehr, die seit 1952 auch f\u00fcr den Krankentransport zust\u00e4ndig war, aus folgenden Fahrzeugen:<\/p>\n<p>1 Tankl\u00f6schfahrzeug TLF 15 mit 2.400 l. Wasser<br \/>\n2 L\u00f6schfahrzeuge LF 8<br \/>\n1 L\u00f6schfahrzeug LF 15<br \/>\n1 Sprengwagen mit 4 cbm Wasser<br \/>\n1 Wagen f\u00fcr die Waldbrandbek\u00e4mpfung<br \/>\n1 mechanische Anh\u00e4ngeleiter<\/p>\n<p>Die Wehr verf\u00fcgte ferner \u00fcber 2 Sauerstoffger\u00e4te, 1 Frischluftger\u00e4t und eine Schlauchwaschmaschine.<\/p>\n<p>Dieser Fahrzeugpark wurde im Jubil\u00e4umsjahr um ein TLF 16 erg\u00e4nzt. Mit diesem Tankl\u00f6schfahrzeug wurde erstmals wieder nach dem Krieg ein rotes Feuerwehrfahrzeug in Dienst gestellt. Alle anderen Fahrzeuge waren noch gr\u00fcn lackiert. 1955 wurde ein Magirus TLF 16\/A angeschafft. In den folgenden Jahren wurde der Fahrzeugpark der Feuerwehr, die seit 1960 von Ernst Zurhorst gef\u00fchrt wurde, weiter ausgebaut. Am 01.07.1961 wurde im Ger\u00e4tehaus der Freiwilligen Feuerwehr Ibbenb\u00fcren auf dem Neumarkt eine st\u00e4ndig besetzte Feuer- und Rettungswache in Betrieb genommen.<\/p>\n<p>1965 wurde f\u00fcr die Freiwillige Feuerwehr Ibbenb\u00fcren eine Drehleiter DL 30 h angeschafft, um auch Rettungen aus gr\u00f6\u00dferen H\u00f6hen vornehmen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Feuerwehr musste sich im Lauf der Zeit auf immer neue Anforderungen einstellen. 1967 wurde der Wehr der \u00d6lwehrdienst auf dem Mittellandkanal und dem Dortmund-Ems-Kanal \u00fcbertragen. Die Ausr\u00fcstung wurde um \u00d6lstop-Schl\u00e4uche und andere Ger\u00e4tschaften erg\u00e4nzt. Um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden, wurde die Mannschaft immer st\u00e4rker. 1974 z\u00e4hlte die Freiwillige Feuerwehr Ibbenb\u00fcren 156 Mitglieder in vier L\u00f6schz\u00fcgen. 1975 fand eine Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen statt. Kreise, St\u00e4dte und Gemeinden wurden zusammengelegt bzw. neu aufgeteilt. In Ibbenb\u00fcren kam die Landgemeinde mit Laggenbeck und D\u00f6renthe zur Stadt hinzu. Am 10.06.1977 wurde der Freiwilligen Feuerwehr, die seit 1972 von Buchh\u00e4ndler Johannes Althaus gef\u00fchrt wurde, das neue Feuerwehrger\u00e4tehaus am P\u00fcsselb\u00fcrener Damm \u00fcbergeben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n\t\t<div id='gallery-2' class='gallery galleryid-91 gallery-columns-4 gallery-size-medium gallery1'><script type=\"text\/javascript\">\r\n\/\/ <![CDATA[\r\n\tjQuery(document).ready(function () {\r\n\t\tjQuery(\".gallery1 a\").attr(\"rel\",\"gallery1\");\t\r\n\t\tjQuery('a[rel=\"gallery1\"]').colorbox({maxWidth:\"95%\", maxHeight:\"95%\",title: function(){ return jQuery(this).children().attr(\"alt\"); }, });\r\n\t});\r\n\/\/ ]]>\r\n<\/script>\n<dl class=\"gallery-item\">\n<dt class=\"gallery-icon\">\r\n<a href=\"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/K2806.jpg\" title=\"\" rel=\"gallery1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/K2806-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" alt=\"P\u00fcsselb\u00fcrener Damm Fahrzeuge\" \/><\/a>\r\n<\/dt><\/dl><dl class=\"gallery-item\">\n<dt class=\"gallery-icon\">\r\n<a href=\"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/wache_puedamm.jpg\" title=\"\" rel=\"gallery1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/wache_puedamm-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" alt=\"P\u00fcsselb\u00fcrener Damm Wache\" \/><\/a>\r\n<\/dt><\/dl>\r\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\r\n\t\t<\/div>\n\n<p>Der Feuerwehr, die bei ihrer Gr\u00fcndung vor etwa 100 Jahren \u201enur\u201d \u00fcber 4 Spritzen verf\u00fcgte, stand 1977 folgende Fahrzeuge zur Verf\u00fcgung:<br \/>\n2 Tankl\u00f6schfahrzeuge TLF 16 (1953 und 1955)<br \/>\n1 L\u00f6schfahrzeug LF 16 TS (1962)<br \/>\n1 L\u00f6schfahrzeug LF8 (1962)<br \/>\n1 Drehleiter DL 30 (1965)<br \/>\n1 Schlauchkraftwagen mit 2000 m Schlauch (1964)<br \/>\n1 R\u00fcstwagen RW 1 (1976)<br \/>\n1 Kommandowagen (1975)<br \/>\n1 Anh\u00e4nger mit Schaum-Wasser-Werfer (1971)<br \/>\n1 Rettungswagen<br \/>\n2 Krankentransportwagen<br \/>\n3 Personenwagen<\/p>\n<p>Aus Anlass der Feierlichkeiten zum 100-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um und der neuen Feuerwache wurde eine Jugendfeuerwehr unter der Leitung von Josef Kersting und Franz-Josef Feldk\u00e4mper gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Technische Hilfeleistungen, Verkehrsunf\u00e4lle, Gefahrguteins\u00e4tze auf Schiene, Stra\u00dfe, Kanal und in Fabriken forderten eine weitere Spezialisierung der Feuerwehrangeh\u00f6rigen.<\/p>\n<p>Auch von der traditionellen Form der Alarmierung nahm die Wehr Abschied. Anfang der Achtzigerjahre wurde vom Sirenenalarm auf die \u201estille Alarmierung\u201d mittels Funkmeldeempf\u00e4nger umgestellt.<br \/>\n1990 verf\u00fcgte die, jetzt von Reinhard Meyer gef\u00fchrte, Freiwillige Feuerwehr Ibbenb\u00fcren am Standort P\u00fcsselb\u00fcrener Damm neben den Fahrzeugen f\u00fcr den \u201enormalen\u201d Feuerwehr- und Rettungsdienst \u00fcber Spezialfahrzeuge, wie z.B. den Ger\u00e4tewagen Messtechnik f\u00fcr Gefahrgut- und Strahlenschutzeinsatze, ein Feuerwehrboot und einen Pulveranh\u00e4nger.<\/p>\n<p>1997 erfolgte erneut ein F\u00fchrungswechsel. Neuer Wehrf\u00fchrer der Feuerwehr Ibbenb\u00fcren, die im Jahr 1996 zu insgesamt 328 Eins\u00e4tzen gerufen wurde und im Rettungsdienst \u00fcber 6.500 Eins\u00e4tze absolvierte, wurde der Leiter der Feuer- und Rettungswache, Heiner L\u00f6pmeier.<\/p>\n<h3>2003 bis heute<\/h3>\n<p>Am 11. April 2003 feierte die Wehr ihr 125-j\u00e4hriges Bestehen. Zu dieser Zeit arbeitete die Wehrf\u00fchrung, gemeinsam mit der Stadt Ibbenb\u00fcren, an Erweiterungs- bzw. Neubaupl\u00e4nen f\u00fcr die Feuer- und Rettungswache. 25 Jahre nachdem die Wehr das Ger\u00e4tehaus am P\u00fcsselb\u00fcrener Damm bezogen hatte, war das Geb\u00e4ude zu klein geworden, um die inzwischen 35 hauptberuflichen und ihre zahlreichen freiwilligen Feuerwehrkameraden\u00a0der L\u00f6schz\u00fcge Stadtmitte 1 + 2 zu beherbergen.<\/p>\n<p>Die rasante Entwicklung beim Rettungsdienst und bei der Feuerwehr ging in den Folgejahren weiter. Auch die Einsatzzahlen stiegen immer weiter an. Im Jahr 2005 fuhr Florian Steinfurt 7, so der Funkrufname der Feuerwehr Ibbenb\u00fcren, im Rettungsdienst und mit Feuerwehreins\u00e4tzen pro Tag durchschnittlich 27 Eins\u00e4tze.<\/p>\n<p>Der 13. Mai 2006 war f\u00fcr die Feuerwehr Ibbenb\u00fcren ein sehr trauriger Tag. Beim Gro\u00dfbrand im Lager\u00a0eines textilverarbeitenden Unternehmens kam bei den L\u00f6scharbeiten unser Kamerad Mario Kempker, vom L\u00f6schzug Laggenbeck, im Alter von 32 Jahren ums Leben. Wir werden sein Andenken immer in Ehren halten.<\/p>\n<p>Im Oktober 2007 erfolgte endlich die Grundsteinlegung f\u00fcr den Neubau der Feuer- und Rettungswache, am Niedersachsenring, durch den Wehrf\u00fchrer Heiner L\u00f6pmeier. B\u00fcrgermeister Heinz Steingr\u00f6ver erinnerte in seiner Ansprache an eine Verwaltungsvorlage aus dem Jahr 1995,\u00a0in der bereits damals festgestellt wurde, dass die Wache am P\u00fcsselb\u00fcrener Damm nicht mehr den Anforderungen entsprach. Mit dem Neubau ging somit ein mindestens 12-j\u00e4hriges Provisorium dem Ende entgegen.<\/p>\n<p>Am 9. M\u00e4rz 2009 traten die freiwilligen Feuerwehrangeh\u00f6rigen der L\u00f6schz\u00fcge Stadtmitte 1 und 2 letztmalig zum Dienstabend in der alten Fahrzeughalle am P\u00fcsselb\u00fcrener Damm an. An diesem Abend erfolgte der lang ersehnte Umzug von Mannschaft und Fahrzeugpark in den Neubau, am Niedersachenring 90. Die feierliche Einweihung der Wache mit zahlreichen G\u00e4sten erfolgte am 17. April 2009.<\/p>\n<p>Die neue Wache beherbergt die hauptberufliche Feuer- und Rettungswache, die L\u00f6schz\u00fcge Stadtmitte 1 und 2 der Freiwilligen Feuerwehr und die Jugendfeuerwehr. Sie wurde auf einem 15.180 qm gro\u00dfen Grundst\u00fcck errichtet. Die Baukosten lagen bei ca. 8 Millionen Euro.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n\t\t<div id='gallery-3' class='gallery galleryid-91 gallery-columns-4 gallery-size-medium gallery1'><script type=\"text\/javascript\">\r\n\/\/ <![CDATA[\r\n\tjQuery(document).ready(function () {\r\n\t\tjQuery(\".gallery1 a\").attr(\"rel\",\"gallery1\");\t\r\n\t\tjQuery('a[rel=\"gallery1\"]').colorbox({maxWidth:\"95%\", maxHeight:\"95%\",title: function(){ return jQuery(this).children().attr(\"alt\"); }, });\r\n\t});\r\n\/\/ ]]>\r\n<\/script>\n<dl class=\"gallery-item\">\n<dt class=\"gallery-icon\">\r\n<a href=\"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Neubau-Mo.-17.12.07-Bild-1.jpg\" title=\"\" rel=\"gallery1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Neubau-Mo.-17.12.07-Bild-1-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" alt=\"Neubau Niedersachsenring\" \/><\/a>\r\n<\/dt><\/dl><dl class=\"gallery-item\">\n<dt class=\"gallery-icon\">\r\n<a href=\"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Neubau-030.jpg\" title=\"\" rel=\"gallery1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Neubau-030-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" alt=\"Neubau Niedersachsenring Fahrzeughalle\" \/><\/a>\r\n<\/dt><\/dl><dl class=\"gallery-item\">\n<dt class=\"gallery-icon\">\r\n<a href=\"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/DSC_0907.jpg\" title=\"\" rel=\"gallery1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/DSC_0907-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" alt=\"Luftaufnahme Feuer- und Rettungswache Ibbenb\u00fcren\" \/><\/a>\r\n<\/dt><\/dl>\r\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\r\n\t\t<\/div>\n\n<p>Am 27. Januar 2012 wurde Heiner L\u00f6pmeier, als Leiter der Feuer- und Rettungswache, mit dem Erreichen der Altersgrenze von 60 Jahren in den Ruhestand verabschiedet. Bei dem Festakt im B\u00fcrgerhaus wurde Stadtbrandinspektor Karl-Heinz Rolf zu seinem Nachfolger ernannt. Sein Stellvertreter ist STBI Stefan Steinigeweg.<\/p>\n<p>Heute, im Jahr 2015, wird die Feuerwehr Ibbenb\u00fcren pro Jahr zu etwa 370 Feuerwehreins\u00e4tzen gerufen. Die \u00fcberwiegende Zahl davon sind technische Hilfeleistungen (in 2014 waren dies 162 Eins\u00e4tze). 58 Brandeins\u00e4tze, 57 Alarmierungen wegen ausgel\u00f6ster Brandmeldeanlagen und 7 Gefahrguteins\u00e4tze runden die Einsatzstatistik ab. Kleine Eins\u00e4tze arbeitet die hauptberufliche Wache selbst\u00e4ndig ab. Bei nahezu jedem dritten Einsatz muss die hauptamtliche Wache aber durch die Freiwillige Feuerwehr (128 Alarmierungen in 2014) unterst\u00fctzt werden.<\/p>\n<p>Der Fahrzeugpark wurde laufend erneuert und an die sich ver\u00e4ndernden Einsatzanforderungen angepasst. Der L\u00f6schzug Laggenbeck erhielt in 2014 f\u00fcr ein 29 Jahres altes LF16 ein neues Hilfeleistungsl\u00f6schfahrzeug HLF 10. Am Standort Niedersachsenring wurden ein LF 10 und eine neue Drehleiter in Dienst genommen. Die neue Drehleiter DLK (A) 23\/12 mit abknickbarem Leiterpark ersetzt da die alte Leiter aus dem Jahr 1991.<\/p>\n<p>Im Rettungsdienst versorgt die Feuerwehr Ibbenb\u00fcren das Stadtgebiet von Ibbenb\u00fcren und die Gemeinden Recke, Mettingen, Hopsten, H\u00f6rstel und Teile von Westerkappeln und Lotte. Sie ist somit f\u00fcr die Versorgung von nahezu 116.000 Einwohnern verantwortlich. Pro Jahr werden \u00fcber 12.000 Eins\u00e4tze (35 Eins\u00e4tze pro Tag) gefahren.<\/p>\n<p>Auch Aufgaben des vorbeugenden Brandschutzes, wie zum Beispiel Brandsicherheitswachen im B\u00fcrgerhaus, werden durch die Feuerwehr erbracht. Die Wehr beteiligt sich \u00fcber den Stadtfeuerwehrverband aktiv bei der Brandschutzaufkl\u00e4rung und Brandschutzerziehung der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>47 Mitglieder der Jugendfeuerwehr, 215 ehrenamtliche Feuerwehrangeh\u00f6rige in den beiden L\u00f6schz\u00fcgen Stadtmitte sowie in den L\u00f6schz\u00fcgen D\u00f6renthe und Laggenbeck unterst\u00fctzen ihre inzwischen 61 hauptberuflichen Kameraden dabei, den Menschen in Ibbenb\u00fcren und Umgebung zu helfen.<\/p>\n<p>Mit dem Erreichen der Altersgrenze wurde im August 2016 Reinhard Meyer als Kreisbrandmeister verabschiedet. Ibbenb\u00fcrener Kameraden bleiben jedoch in der F\u00fchrung des Kreisverbandes aktiv. Der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Ibbenb\u00fcren, Stefan Steinigeweg, wird stellvertretender Kreisbrandmeister.<\/p>\n<p>Im Jahr 2018 wird Marko Lammerskitten zum stellvertretenden Leiter der Feuerwehr ernannt. Er bildet nun mit Karl-Heinz Rolf, als Leiter der Wehr und Stefan Steinigeweg (stellvertretender Leiter) die Wehrf\u00fchrung.<\/p>\n<p>Das Ger\u00e4tehaus des L\u00f6schzuges Laggenbeck aus dem Jahr 1971 erf\u00fcllte nicht mehr die Vorgaben an ein modernes Feuerwehrger\u00e4tehaus. Der Spatenstich f\u00fcr den Neu- und Umbau des Ger\u00e4tehauses Laggenbeck erfolgte am 21.02.2021. Der Standort bleibt an der Alstedder Stra\u00dfe.<\/p>\n<p>In der Einsatzstatistik des Jahres 2021 wurden f\u00fcr die hauptamtliche Wache 636 Feuerwehreins\u00e4tze ausgewiesen. Bei 222 Eins\u00e4tzen wurde auch mindestens ein L\u00f6schzug der Freiwillige Feuerwehr alarmiert.<\/p>\n<p>Ausgel\u00f6ste Brandmeldeanlagen (81), ausgel\u00f6ste Heimrauchmelder (13), Tragehilfen f\u00fcr den Rettungsdienst (31), \u00d6leins\u00e4tze (70) und Alarmierungen wegen \u201ehilfloser Person hinter verschlossener T\u00fcr\u201c (69) bildeten den Gro\u00dfteil der Eins\u00e4tze. Es ab aber auch 37 Brandeins\u00e4tze und 9 Alarmierungen wegen \u201eeingeklemmter Person nach Verkehrsunfall\u201c. Als Gefahrgutzug wurde die Feuerwehr zu zwei \u00fcber\u00f6rtlichen Eins\u00e4tzen alarmiert. Der Klimawandel macht sich bemerkbar. Neben 22 Sturmeins\u00e4tzen gab es 89 Eins\u00e4tze wegen Starkregen.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzliche Fahrzeuge, Einsatzmittel wie Container f\u00fcr den Gefahrguteinsatz, die Technische Hilfeleistung, Sonderl\u00f6schmittel oder \u00d6labwehr und eine Aufstockung der hauptamtlichen Wache machen 12 Jahre nach Bezug der Feuer- und Rettungswache am Niedersachsenring Pl\u00e4ne f\u00fcr einen Erweiterungsbau erforderlich. Es laufen auch Planungen f\u00fcr ein neues Ger\u00e4tehaus im Stadtteil D\u00f6renthe.<\/p>\n<p>10 Jahre nachdem Karl-Heinz Rolf das Amt des Wehrf\u00fchrers \u00fcbernommen hat, wurde er am 29.04.2022, mit Erreichen der Altersgrenze, in den Ruhestand verabschiedet. Marko Lammerskitten wurde zum neuen Leiter der Feuerwehr Ibbenb\u00fcren ernannt. Stefan Steinigeweg und Marc Sch\u00fcttken sind seine Stellvertreter.<\/p>\n<p>Die neue Wehrf\u00fchrung ist verantwortlich f\u00fcr die F\u00fchrung der 77 hauptamtlichen Berufsfeuerwehrleute, f\u00fcr 195 aktive ehrenamtliche Feuerwehrangeh\u00f6rige in den L\u00f6schz\u00fcgen Stadtmitte 1+2, Laggenbeck und D\u00f6renthe, 50 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr und 46 Angeh\u00f6rigen der Ehrenabteilung.<b><\/b><\/p>\n<h3>Die Wehrf\u00fchrer<\/h3>\n<p>von 1878 bis 1882 Amtmann Reinhard<br \/>\nvon 1882 bis 1885 Amtmann Dietrich<br \/>\nvon 1885 bis 1896 Kaufmann Georg Rohmann<br \/>\nvon 1896 bis 1906 Rendant Josef Vahle<br \/>\nvon 1906 bis 1914 Amtmann Leopold von Eichstedt<br \/>\nvon 1914 bis 1921 Amtmann Karl Eickhoff<br \/>\nvon 1922 bis 1935 B\u00fcrgermeister Dr. Rudolf M\u00fcller<br \/>\nvon 1935 bis 1942 B\u00fcrodirektor Wilhelm Teckenbrock<br \/>\nvon 1942 bis 1946 Malermeister Emil Brenningmeyer<br \/>\nvon 1946 bis 1960 Schornsteinfegermeister\u00a0Julius Windhaus<br \/>\nvon 1960 bis 1972 stellv. Sparkassendirektor\u00a0Ernst Zurhorst<br \/>\nvon 1972 bis 1990 Buchh\u00e4ndler Johannes Althaus<br \/>\nvon 1990 bis 1997 Rechtsanwalt Reinhard Meyer<br \/>\nvon 1997 bis 2012 Brandamtsrat Heiner L\u00f6pmeier<br \/>\nvon 2012 bis 2022 Brandrat Karl-Heinz Rolf<br \/>\nseit dem 1.5.2022 Branddirektor Marko Lammerskitten<\/p>\n<h6>Der Text stammt \u00fcberwiegend aus dem Buch &#8222;125 Jahre Feuerwehr Ibbenb\u00fcren &#8211; 25 Jahre Jugendfeuerwehr Ibbenb\u00fcren&#8220;, aus dem Jahr 2003. Text: Stefan Plumpe, Thomas Kerk, \u00a9 Stadtfeuerwehrverband Ibbenb\u00fcren e.V., laufend erg\u00e4nzt von Stefan Plumpe.<\/h6>\n<h6><\/h6>\n<h3><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus der Geschichte der Feuerwehr Ibbenb\u00fcren<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":1242,"parent":5,"menu_order":12,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-91","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/91","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=91"}],"version-history":[{"count":46,"href":"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/91\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":39737,"href":"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/91\/revisions\/39737"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/5"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1242"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=91"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}