{"id":31691,"date":"2023-07-13T11:20:54","date_gmt":"2023-07-13T09:20:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/?p=31691"},"modified":"2023-07-13T11:26:18","modified_gmt":"2023-07-13T09:26:18","slug":"ferienfreizeit-doerenthe2015-2-2-2-2-2-3-2-2-4-copy-copy-3-copy-2-copy-copy-copy-copy-copy-2-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-copy-2-copy-2-copy","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/?p=31691","title":{"rendered":"Einmal waschen, pr\u00fcfen und wickeln"},"content":{"rendered":"<p>Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz: Wie die Feuerwehr ihre Schl\u00e4uche pflegt<!--more--><\/p>\n<div>\n<div class=\"image-single\">\n<div class=\"mt_right\">\n<p><strong>Ibbenb\u00fcren, 13. Juli 2023.<\/strong>\u00a0Der Einsatz ist vorbei, das Feuer ist gel\u00f6scht. F\u00fcr die Feuerwehr ist dann die Arbeit aber noch l\u00e4ngst nicht beendet, denn: Die Fahrzeuge m\u00fcssen direkt wieder einsatzbereit gemacht werden, schlie\u00dflich kann jede Minute ein neuer Einsatz anstehen.<\/p>\n<p>Einsatzbereit machen, das hei\u00dft f\u00fcr die benutzten Schl\u00e4uche: Ab in die W\u00e4sche. \u201eNach jedem Einsatz werden die benutzten Schl\u00e4uche gewaschen und gepr\u00fcft\u201c, sagt Olaf Hoppe, Ger\u00e4tewart der Feuerwehr Ibbenb\u00fcren. Auf das Fahrzeug kommen dann frische. Rollschlauch bei der Feuerwehr zu sein, ist n\u00e4mlich ein echter Knochenjob. Man liegt im Dreck, oder ist nahe am Brandherd gro\u00dfer Hitze ausgesetzt. Man wird \u00fcber Kanten gezogen und steht im Einsatz buchst\u00e4blich unter gro\u00dfem Druck. Deshalb wird nach jedem Einsatz (und nach jeder \u00dcbung) sorgf\u00e4ltig gepr\u00fcft, ob die Schl\u00e4uche noch intakt sind. Denn f\u00fcr die Einsatzkr\u00e4fte direkt am Brandherd ist es lebenswichtig, dass dort auch Wasser ankommt.<\/p>\n<p>Gecheckt werden die benutzten Schl\u00e4uche nat\u00fcrlich mit gr\u00f6\u00dfter Sorgfalt. Zuerst kommt der Schlauch dazu auf eine Pr\u00fcfmaschine. Diese Maschine setzt den Schlauch einem bestimmten Wasserdruck (je nach Gr\u00f6\u00dfe) aus und pr\u00fcft ihn so auf seine Dichtigkeit. Ein C-Schlauch, also der \u201eklassische\u201c Feuerwehrschlauch im L\u00f6schangriff, muss dabei einer Belastung von 16 bar standhalten. \u201eIm Einsatz sind es normalerweise nur acht bis zehn bar\u201c, sagt Olaf Hoppe. Eine Undichtigkeit w\u00fcrde man also sehen. Aber auch die Kupplungen, also die Teile, mit denen die Schl\u00e4uche zu einer Leitung verbunden werden, werden genauestens in Augenschein genommen. \u201eDa k\u00f6nnen zum Beispiel im Einsatz die Dichtungen besch\u00e4digt worden sein\u201c, erkl\u00e4rt Hoppe.<\/p>\n<p>Dann werden die Schl\u00e4uche eingeweicht, damit der \u00e4u\u00dferliche Dreck abgeht. Danach folgt dann die eigentliche W\u00e4sche. Daf\u00fcr hat die Feuerwehr eine Maschine, die das schlauchschonend \u00fcbernimmt. Wenn die Schl\u00e4uche dann sauber sind, werden sie maschinell gewickelt, einfach oder doppelt, je nach Art und Gr\u00f6\u00dfe des Schlauches. Und Schl\u00e4uche hat die Feuerwehr Ibbenb\u00fcren viele \u2013 von den gro\u00dfen A-Saugschl\u00e4uchen, mit denen man aus Kan\u00e4len und Seen Wasser f\u00f6rdern kann, bis hin zu den leichten D-Schl\u00e4uchen, die beispielsweise bei Waldbr\u00e4nden zum Einsatz kommen. \u201eInsgesamt sind es gut 1000 Schl\u00e4uche, die wir f\u00fcr die Feuerwehr in Ibbenb\u00fcren zur Verf\u00fcgung haben\u201c, sagt Michael Robbes, Sachgebietsleiter Technik bei der Feuerwehr Ibbenb\u00fcren. Und sie alle sind nat\u00fcrlich regelm\u00e4\u00dfig in Benutzung.<\/p>\n<p>Aber was passiert mit den kaputten Schl\u00e4uchen? \u201eWenn ein Schlauch ein Loch hat, dann gucken wir zun\u00e4chst, ob wir ihn flicken k\u00f6nnen\u201c, sagt Olaf Hoppe. Das funktioniert im Prinzip wie beim Fahrradreifen. Die Stelle um das Loch wird vulkanisiert und der Flicken aufgebracht \u2013 fertig. Anschlie\u00dfend wird noch einmal mit Druck gepr\u00fcft, ob das Loch zu ist. Wenn ja, dann ist der Schlauch wieder einsatzbereit. Ist das Loch zu gro\u00df, dann wird er nat\u00fcrlich aus dem Dienst genommen.<\/p>\n<p>Die Kupplung des aussortierten Schlauches kann aber weiterverwendet werden \u2013 als Ersatzteil f\u00fcr einen anderen Schlauch. Das Einbinden einer neuen Kupplung \u00fcbernimmt auch Olaf Hoppe. Und er macht es von Hand \u2013 mit ein wenig mechanischer Hilfe. Das erfordert \u00dcbung und ein richtig gutes Auge, denn es ist eine sehr filigrane Arbeit. Mit einem speziellen Draht (nicht korrodierend und korrosionsgesch\u00fctzt) wird der Schlauch durch Umwickeln mit einer Maschine auf den Einbindestutzen der Kupplung \u201egebunden\u201c. Dann werden das sogenannte drehbare Knaggenteil, der Sperrring und der Dichtring mit Drucklippe eingebaut \u2013 und fertig ist die neue Kupplung auf dem Schlauch. Und dann wird wieder gepr\u00fcft\u2026<\/p>\n<p>Sind die Schl\u00e4uche gepr\u00fcft, sauber und frisch gewickelt, werden sie einger\u00e4umt. Nicht direkt wieder aufs Fahrzeug, sondern erstmal ins Lager. Olaf Hoppe achtet n\u00e4mlich ganz genau darauf, dass nicht immer dieselben Schl\u00e4uche auf denselben Fahrzeugen im Einsatz sind. Es wird durchrotiert, um die Beanspruchung gleichm\u00e4\u00dfig auf den Bestand zu verteilen. \u201eDie modernen Schl\u00e4uche halten so gut und gerne zehn bis 15 Jahre\u201c, wei\u00df Olaf Hoppe. Und dann haben sie eine ganze Menge Eins\u00e4tze erlebt\u2026<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ibbenbueren.de\/index.php?object=tx,3030.5&amp;ModID=7&amp;FID=3030.7247.1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Quelle: Stadt Ibbenb\u00fcren<\/a><\/p>\n\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-31691 gallery-columns-4 gallery-size-thumbnail gallery1'><script type=\"text\/javascript\">\r\n\/\/ <![CDATA[\r\n\tjQuery(document).ready(function () {\r\n\t\tjQuery(\".gallery1 a\").attr(\"rel\",\"gallery1\");\t\r\n\t\tjQuery('a[rel=\"gallery1\"]').colorbox({maxWidth:\"95%\", maxHeight:\"95%\",title: function(){ return jQuery(this).children().attr(\"alt\"); }, });\r\n\t});\r\n\/\/ ]]>\r\n<\/script>\n<dl class=\"gallery-item\">\n<dt class=\"gallery-icon\">\r\n<a href=\"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Schlauchpflege_13072023.jpg\" title=\"\" rel=\"gallery1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Schlauchpflege_13072023-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" alt=\"\" \/><\/a>\r\n<\/dt><\/dl><dl class=\"gallery-item\">\n<dt class=\"gallery-icon\">\r\n<a href=\"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Schlauchpflege_002_13072023.jpg\" title=\"\" rel=\"gallery1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Schlauchpflege_002_13072023-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" alt=\"\" \/><\/a>\r\n<\/dt><\/dl>\r\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\r\n\t\t<\/div>\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz: Wie die Feuerwehr ihre Schl\u00e4uche pflegt<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":31693,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[10,8,452],"tags":[486,119,445],"class_list":["post-31691","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-alle-beitraege","category-information","category-pressemitteilungen-stadt-ibbenbueren","tag-486","tag-information","tag-stadt-ibbenbueren"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31691","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=31691"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31691\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31695,"href":"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31691\/revisions\/31695"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/31693"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=31691"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=31691"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.feuerwehr-ibbenbueren.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=31691"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}