Übungstag am Außengelände des IDF

20. Juli 2019, 06:30 UhrSchlagwörter: , , , , , ,

Einsatzort: Münster-Handorf, Außengelände Institut der Feuerwehr NRW

Alarmierte Löschzüge: Stadtmitte 1, Stadtmitte 2, Laggenbeck, Dörenthe

Einsatzbericht: Am frühen Samstagmorgen machten sich neun Kameradinnen und Kameraden auf den Weg zu einem gemeinsamen Übungstag am Außengelände des Instituts der Feuerwehr in NRW, in Münster-Handorf. Am Außengelände trafen dann neben der Feuerwehr Ibbenbüren auch Gruppen der Feuerwehren Recke, Lotte, Hopsten, Mettingen und Emsdetten ein. Nach einer kurzen Einführung durch die Übungsleitung, die durch Ausbilder des IDF gestellt wurde, begann der Übungstag für alle Teilnehmer.

Als erster Übung musste die Gruppe aus Ibbenbüren einen Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person bewältigen. Nach der Erkundung durch den Gruppenführer, wurde das Fahrzeug zunächst stabilisiert und im nächsten Schritt ein Zugang zum Patienten geschaffen. Nach der Erstversorgung wurde die Person schonend gerettet. Mit einer kurzen Nachbesprechung endete die erste Übung und man sammelte sich wieder im Bereitstellungsraum.

In der zweiten und dritten Übung wurde verschiedene Versionen eines Kellerbrandes geübt. In beiden Übungen musste jeweils ein Trupp unter Atemschutz zur Menschenrettung vorgehen und eine Person aus dem Gebäude retten. Auch diese Übungen endeten wieder mit einer kurzen Nachbesprechung.

Die weiteren Übungen wurden zusammen mit der Gruppe der Feuerwehr Recke als Löschzug durchgeführt.

Zunächst wurden beide Gruppen zu einem weiteren Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen gerufen. Bei dieser Übung stand vor allem die Abstimmung zwischen den Gruppenführern im Vordergrund. Jede der beiden Gruppen rettete eine Person aus einem Pkw. Nach der Nachbesprechung folgte bereits die nächste Übung.

Erneut wurde ein Kellerbrand dargestellt. Bei dieser Übung war der Brand in einem Mehrfamilienhaus ausgebrochen und mehrere Personen mussten aus dem Gebäude gerettet werden. Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz zu Menschenrettung vor und konnten alle Personen aus dem Gebäude retten. Auch diese Übung endete mit einer Nachbesprechung.

Die letzte Übung des Tages führte die Gruppen aus Ibbenbüren und Recke zu einem Brand in einem Asylbewerberheim. Nach der Erkundung mussten zwei Personen aus dem Gebäude gerettet werden und eine Person medizinisch versorgt werden. Mehrere Trupps gingen in Links- und Rechtssuchtaktik unter Atemschutz in das Gebäude vor. Nach kurzer Zeit konnten beide Personen durch die eingesetzten Trupps gerettet werden. Um auszuschließen, dass sich weitere Personen im Gebäude befinden, wurde das Gebäude komplett abgesucht. Es wurden keine weiteren Personen vorgefunden und die Übung endete mit einer Nachbesprechung.

Gegen 16:30 Uhr endete der Tag am Außengelände für alle Teilnehmer und die Rückreise wurde angetreten.

Alle Teilnehmer konnten ihr Können und Wissen in den verschiedenen Übungen unter Beweis stellen und erweitern. Einige Teilnehmer hatten die Gelegenheit die Aufgabe als Gruppenführer oder als Zugführer für eine Übung zu übernehmen.

An dieser Stelle bedanken wir uns bei den Ausbildern des Instituts der Feuerwehr in NRW für die Organisation der Übungen und beim Verband der Feuerwehr im Kreis Steinfurt für die Organisation des Übungstages.

Eingesetzte Fahrzeuge: 2-HLF10, MTF-1

Kategorien: Alle Beiträge, Informationen, Veranstaltungen • Autor: sg


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