Am vergangenen Wochenende machten sich die Truppführer wieder auf den Weg zu ihrer jährlichen Fortbildungsveranstaltung auf der Insel Wangerooge. Pünktlich um 10:00 Uhr ging es für die Kameradinnen und Kameraden mit MTFs nach Harlesiel, um von dort mit dem Schiff zur Insel zu gelangen.
Auch in diesem Jahr stand zur Unterbringung das „Haus Ibbenbüren“ der evangelischen Kirchengemeinde zur Verfügung. Nach der Ankunft wurde das Haus eingerichtet. Am Abend wurde der Tag mit einem gemeinsamen Grillen im Innenhof des Hauses beendet.
Den Anfang der Veranstaltung machte am Freitagvormittag der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Stefan Steinigeweg. Er gab aktuelle Informationen zur Feuerwehr Ibbenbüren und ging auf die Neuerungen der FwDV 2 ein. Zudem gab er den Kameradinnen und Kameraden die Möglichkeit Anregungen und Fragen an die Wehrführung zu richten. Im Anschluss ging der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Marc Schüttken auf die Standard-Einsatzregeln und Einsatzmittelketten der Feuerwehr ein. Diese bieten für den Einsatzfall Orientierung und halten Handlungsschritte vor. Den Abschluss des Tages gestalteten Jan-Philipp und Nils Börgel. Zunächst beschäftigten sie sich mit dem Thema Funk. Dabei wurden Grundregeln (wie Rufgruppenwechsel) vorgestellt, welche von den Teilnehmenden im Anschluss bei einem Spiel praktisch angewendet werden konnten. Anschließend stellten die beiden Einsätze im Bereich von Bahnanlagen vor. Hierbei ging es primär um die Gefahren, auf welche die Einsatzkräfte in diesem Einsatzgebiet treffen können. Abends bestand beim gemeinsamen Essen die Möglichkeit, den Tag Revue passieren zu lassen und die Themen weiter zu vertiefen.
Am Samstagvormittag spielten Jan-Philipp und Nils Börgel das Szenario „Wohnungsbrand 2. OG“ durch. Anhand von Leitfragen erarbeiteten die Teilnehmer, welche Schritte bei einem solchen Einsatzstichwort vorab angezeigt sind und wie z.B. das Vorgehen bei einer Mayday-Lage ist. Beim inhaltlichen Schlusspunkt der Veranstaltung blickte Christopher Rolf auf den Einsatz von Sankt Augustin, aus dem Jahr 2023 zurück, bei dem zwei Kameraden im Einsatzgeschehen ums Leben gekommen sind. Der Samstagnachmittag stand zur freien Verfügung, sodass die Insel erkundet werden konnte oder örtliche Lokalitäten aufgesucht wurden.
Der Sonntagvormittag stand im Zeichen des Aufräumens und Saubermachens. Nach erfolgter Reinigung ging es mittels Schiff und MTFs zurück nach Ibbenbüren, wo auf eine äußerst erfolgreiche Fortbildung zurückgeblickt werden kann.
An dieser Stelle sei nochmals allen Kameraden gedankt, die durch ihren Einsatz und die umfangreiche Vorbereitung der Veranstaltung, diese überhaupt erst möglich gemacht haben. Ein besonderer Dank gilt federführend dem Küchenchef Stefan Steinigeweg, welcher die Kameradinnen und Kameraden in bewährter Form bestens bewirtete.
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